Ziel der Gesetzesnovelle ist die weitere Stärkung der getrennten Erfassung von  stofflich verwertbaren gewerblichen Abfällen bereits am Entstehungsort  und damit des Recyclings.

Dies führt für Sie als gewerblichen Abfallerzeuger  zu erweiterten Getrenntsammlungs- und Dokumentationspflichten.

Entsprechend der Neufassung der Gewerbeabfallverordnung sind nun neben Metallen, Kunststoffen, Glas, Papier, Pappe, Kartonagen auch Holz, Textilien, Bioabfälle und weitere Abfallfraktionen bereits am Entstehungsort getrennt zu erfassen.

Bau- und Abbruchabfälle sind entsprechend bereits auf der Baustelle in folgenden Abfallfraktionen getrennt zu erfassen: Metalle, Kunststoffe, Glas, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik.

Es besteht die Pflicht zur Dokumentation der getrennten Erfassung, die der zuständigen Behörde auf Verlangen bis zum 31. März des Folgejahres vorzulegen ist.

Unternehmen, die für ihre Gewerbeabfälle durch die getrennte Erfassung bereits die 90%ige Getrennthaltungsquote erreichen entfällt die nachgelagerte Sortierpflicht für die verbleibende gemischte Fraktion. Dieses Abfallgemisch darf direkt der energetischen Verwertung zugeführt werden. Diese Ausnahme darf nur geltend gemacht werden, wenn der Nachweis der Getrennthaltungsquote vorab durch einen zugelassenen Sachverständigen geprüft wurde.

Sollte dem Abfallerzeuger eine getrennte Erfassung technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar sein, lässt die Gewerbeabfallverordnung ausnahmsweise die gemischte Sammlung der Abfälle zu. Diese Abfälle sind dann  in jedem Fall einer entsprechend ausgestatteten Gewerbeabfall-Vorbehandlungsanlage zuzuführen.

Die Kreiswerke Delitzsch GmbH bietet mit ihren Anlagen bereits heute Ihren Kunden hochwertige Verwertungswege für ihre Abfälle an und investiert kontinuierlich weiter in die technische Ausstattung.

Sehr gern sind wir bereit, Sie bei der Umsetzung der neuen Vorgaben aus der  Gewerbeabfallverordnung zu unterstützen. Sprechen Sie uns an !

In Lissa wird nicht nur gemäht, sondern auch gemuht. Vierbeinige Rasenmäher haben in der vergangenen Woche ihren Dienst angetreten.

In Zusammenarbeit mit einem Tierzüchter aus Zwochau wird der Rasen auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Lissa von Schafen und Zwergrindern kurzgehalten.

Fleißige Rasenmäher

Am 06.04.2017 wurde durch den Landrat des Landkreis Nordsachsen Kai Emanuel im Beisein des Geschäftsführers der Kreiswerke Delitzsch GmbH Ulf Bechstein und dem Geschäftsführer der Stadtwerke der Stadtwerke Delitzsch Dr. Robert Greb die Photovoltaikanlage auf dem Gelände der Entsorgungsanlage Spröda offiziell in Betrieb genommen.

Auf den Dächern der Betriebsgebäude der Entsorgungsanlage Spröda wurden in den letzten Wochen durch die Stadtwerke Delitzsch 888 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 235 Kilowatt Peak installiert. Mit dem erzeugten Strom können etwa 100 2-Personenhaushalte ein Jahr lang versorgt werden.

Die Kreiswerke Delitzsch können damit neben der bereits seit einigen Jahren betriebenen Verstromung des Deponiegases mit der Photovoltaikanlage auf ihrem Betriebsgelände einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

 

Photovoltaikanlage

Mit großem Stolz können wir heute darauf zurückblicken, dass unser in der Kompostanlage Lissa hergestellte Kompost bereits seit 20 Jahren das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost trägt. Damit haben Sie als unser Kunde immer die Gewissheit, in Ihrem Garten, im Landschaftsbau oder auf dem Feld ein hochwertiges Produkt einzusetzen.

SKMBT C22017022315220

Um unsere Kräfte zu bündeln, werden wir unser Kundencenter am 1. Februar 2017 an unserem Stammsitz in der Benndorfer Landstraße 1 in Delitzsch eröffnen.